Einen See ganz für sich allein hat Wulf Nölthing bei Wittenberg gekauft und die Dorfbewohner, die dort seit Kindheit badeten und tauchten, einfach ausgesperrt. Wütend demonstrieren sie gegen den Unternehmensberater aus dem Westen, bis Nölthing plötzlich erschossen auf seiner Luxusjacht liegt. Auch für Bernhard Völkel ein klarer Fall. Einer aus dem Dorf muss sich gerächt haben. Aber bei den Leuten stoßen er und sein Kollege Seiler auf eine undurchdringbare Mauer des Schweigens. Doch das ist nicht das einzige Rätsel, das sie plötzlich zu lösen haben. „Heinrich Peuckmann verleiht der Handlung mitunter parabelhafte Züge, zwei Systeme stehen einander gegenüber. Kapitalismuskritik in seiner spannendsten Form.“ (Rainer Wanzelius, Westfälische Rundschau)