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Die heilenden Kräuter der Jungfrau Maria

Mariensymbolik und christliche Pflanzen

Leseprobe
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19,95 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Art.Nr.: 978-3-86901-965-9
Autoren: Kremp, Dieter
Mehr Artikel von: Kremp, Dieter
Seiten: 431
Einband: Softcover


Details

Produktbeschreibung

Am Allerheiligentag 1950 verkündete Papst Pius XII. die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel als Glaubenssatz, dass die makellose Gottesmutter, die allzeit reine Jungfrau Maria, nach Vollendung ihrer irdischen Lebensbahn mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde. Marias Leichnam schwang sich der Überlieferung nach in strahlender Lichtaura, von Engeln unterstützt, empor zum Himmel. Die das leere Grab umstehenden Apostel schauten der empor Schwebenden nach. Thomas, der zu spät gekommene Zweifler, erhielt Marias Gürtel zur Bestätigung; Marias Kleider aber blieben zur Stärkung der Gläubigen im Sarkophag; sie gehören zu den noch heute gezeigten Reliquien. Andere Legenden erzählen, dass die Jünger das Grab der Maria öffneten und darin nicht mehr Marias Leichnam, sondern nur noch Blumen, Blüten und Kräuter fanden. Deshalb wird in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten zu Maria Himmelfahrt eine Kräuterweihe vorgenommen. Urkunden des 14. Jahrhunderts datieren zum Beispiel „Unserer Lieben Frau Wurzelweihe“. Vor allen anderen Marienfesten steht Mariä Himmelfahrt (auch Großer Frauentag, Maria Würzweih, Büschelfrauentag) genannt) in Verbindung mit Brauchtum. Bei der Kräuterweihe spielt die Zahl Sieben eine große Rolle. Die Zahl Sieben symbolisiert die sieben Sakramente oder die sieben Schmerzen Mariens. So besteht das Kräuterbüschel mindestens aus siebenerlei Kräutern. Die Kräuter werden zu Sträußen gebunden und zur feierlichen Kräuterweihe gebracht. Daheim werden die Sträuße auf dem Dachboden aufgehängt und sollen gegen Krankheiten, Unheil, Gewitter und Blitzschlag helfen; oft werden zerriebene Blätter davon kranken Tieren ins Futter gemischt.

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