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Im Rot der Frühe
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Lemperle, Gottfried

Lemperle, Gottfried
Gottfried Lemperle, geboren 1936 und Ältester von acht Geschwistern, wurde fraglos durch die Nachkriegs-Generation »wir schaffen das« geprägt. Seit seiner Studentenzeit beschäftigt ihn die Frage, inwieweit unser Handeln und unsere Reaktionen genetisch bedingt oder durch Umwelt und Erziehung beeinflusst werden. Anhand seiner vielen Familienangehörigen, seiner Frau und seinen fünf Kindern betrieb er zeitlebens eine Art »klinische Genetik« an seinem Umfeld – und machte schon früh Notizen über bestimmte und »typische« Auffälligkeiten seiner engeren Bekannten. Dabei kristallisierte sich der »typische Egoist« und »typische Altruist« heraus, von denen wir alle mehr oder weniger Eigenschaften in uns tragen. 
Gottfried Lemperle wurde zum Altruisten, nicht weil er es wollte, sondern weil seine Gene ihn dahin führten. Er kümmert sich um alle, die irgendeiner Hilfe bedürfen, seien es Bettler, Nachbarn oder Patienten in Nepal oder im Kongo, vernachlässigt aber gleichzeitig seine Familie, »weil die ja alles haben«.
Als plastischer Chirurg in Frankfurt am Main holte er früh Kinder mit schweren Entstellungen (z. B. durch Noma) und angeborenen Fehlbildungen nach Deutschland und gründete 1980 Interplast-Germany, e. V., damit plastische Chirurgen Fehlbildungen und Verbrennungsfolgen in den Entwicklungsländern operieren können. Mit seinem Erbe baut er derzeit ein kleines Hospital in Goma im Kongo, einem Land, in dem kaum eine Hilfsorganisation tätig ist.  
Andererseits entwickelten sich seine Ehefrau und drei seiner fünf Kinder zu typischen Egoisten, die für ihren Clan (Familie und nächste Bekannte) alles tun und sich verausgaben, aber für Flüchtlinge aus Syrien oder Hungernde im Jemen wenig Empathie empfinden. Beide Charaktere schätzen sich, brauchen einander, und ergänzen sich auf dem Weg in eine bessere Zukunft aller Erdenbürger.  
 

  

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