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Mythos und Erotik in der Moche-Kultur Perus

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49,90 EUR
inkl. 5 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Art.Nr.: 978-3-96008-299-6
Autoren: Stütz, Timm
Mehr Artikel von: Stütz, Timm
Seiten: 308
Einband: Hardcover


Details

Produktbeschreibung

Das Inkareich des 15. Jahrhunderts mit seinen Expansionen von Ecuador bis Chile, mit dem perfektesten Straßensystem seiner Zeit wird oft mit dem Römischen Reich verglichen. Als Tawantinsuyu, Reich Der Vier Weltgegenden, wurde es unter Pachacuti dem 9. Inka zum mächtigsten und letzten Reich einer verspäteten Bronzezeit. Denn die Inka kannten weder Rad noch Eisen! Anstelle einer Schriftsprache besaßen sie Knotenschnüre, die Quipu. Aber sie die Sonne festzubinden! - am Intihuatana. Die klimatischen Gegensätze zwischen dem 4. und 18. Breitengrad sind außergewöhnlich. Regenlose Wüste neben einem eisigen Humboldtstrom, Sierra und andine Hochebene bis 4000 m Höhe zwischen einer 5000 m hohen Doppel-Kordillere sowie tropischer Dschungel in der Ceja de Selva, dem Amazonaszustromland, haben der Urkultur der Chavin, den Völkern der Huari, Nazca, Pachamac, Chimu bis zu den hochorganisierten Inka höchste Kulturleistungen abverlangt. »Mit ihren Bewässerungskanälen und den Terrassierungen ganzer Täler und Berghänge zählen sie zu den größten Landschaftsarchitekten der Antike« schrieb Jean-Pierre Protzen, Architektur-Professor an der Universität Berkeley und »Niemand wagte durch diese Kulturen zu gehen, ohne Worte der Bewunderung ...« schrieb der Chronist Bernabé Cobo im 17.Jh.. Machu Picchu aber gilt als Meisterwerk der Architektur und des Städtebaus. So ist es nicht verwunderlich dass die Hauptstadt Cusco für die Inka zum Mittelpunkt der Welt wurde. Hier verlief die vertikale Achse der drei Welten Hanan Pacha, Uka Pacha und Kai Pacha, die sich horizontal in vier Himmelsrichtungen ausbreiteten und jede war Teil eines pragmatistischen dualistischen Machtsystems. Drei Grundregeln besaßen für die Inka höchste Gesetzeskraft: Ama Suwa - nicht stehlen! Ama Ilulla - nicht lügen! Ama Quella - nicht faul sein! Die bisher ältesten Funde weisen auf eine mindestens zwölftausendjährige Geschichte der hiesigen Bewohner. So scheint als erwiesen dass erst Nord- und später Südamerika zwischen 26.000 - 9.000 v.d.Z., als Sibirien und Alaska ein letztes Mal durch eine Landbrücke verbunden waren, von Asien aus besiedelt wurden. Wer dieses Land mit ihren Bewohnern besucht, den erwartet auch heute noch ein faszinierendes Erlebnis. Es fällt allerdings schwer sich vorzustellen, wie die doch eher kleingewachsenen Peruaner zu solch gigantischen Leistungen fähig waren. Doch körperliche Größe macht es nicht immer, wenn ein großer Geist dahinter steht, sagt man.

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